Vorläufige Jahresabschlusszahlen 2008:
Stark trotz Finanzkrise
Büdingen, den 31.03.2009:
Das Jahr 2008 konnte von RÖDER trotz der sich anbahnenden Wirtschaftskrise sehr erfolgreich abgeschlossen werden. Neben einer immer noch sehr guten Nachfrage nach Event-Dienstleistungen im Inland trugen insbesondere die Beteiligungen an den Olympischen Spielen in Peking und an der EURO ´08 in der Schweiz zur nochmaligen Ausweitung des Geschäftsvolumens bei. Entsprechend entfielen die wesentlichen Zuwächse 2008 auf das Vermietgeschäft.
Der Umsatz der RÖDER Gruppe betrug im Jahr 2008 € 67 Mio. (Vorjahr: € 58 Mio.) und konnte damit um ca. 15% gesteigert werden. Da 2008 keine externen Akquisitionen stattfanden, entspricht diese Steigerung auch dem internen Wachstum der Gruppe. Die Gesamtleistung lag mit € 72 Mio. ebenfalls klar über der Vorjahreszahl (€ 61 Mio.). Das Ergebnis der betrieblichen Tätigkeit des Konzerns stieg um 11,5% von € 7,2 Mio. (Vorjahr) auf € 8,1 Mio. Die Umsatzrendite lag mit 12,1% etwas unter der des Vorjahres (12,4%). Die auch RÖDER betreffenden weltweiten Kostensteigerungen im Rohmaterialbereich sowie Währungsverluste durch den starken Verfall von britischem Pfund, russischem Rubel und türkischer Lira Ende letzten Jahres waren die wesentlichen Gründe für die leicht rückläufige Rentabilität.
Das Ergebnis vor Steuern konnte aufgrund gesunkener Finanzierungskosten gegenüber dem Betriebsergebnis überproportional um 15,2% auf € 7,4 Mio. gesteigert werden (Vorjahr: € 6,4 Mio.). Aufgrund gestiegener Gewinnsteuern, vornehmlich bei der chinesischen Tochtergesellschaft, lag der Jahresüberschuss 2008 mit € 6,3 Mio. etwas näher am Wert des Vorjahres (€ 5,8 Mio.). Das Konzerneigenkapital steigt aufgrund des positiven Jahresergebnisses weiter auf € 39,6 Mio. (Vorjahr: € 34,8 Mio.).
„2008 spürten wir noch keine Auswirkungen der Finanz- und Wirtschaftskrise und unsere Großprojekte verhalfen uns zu einem neuen Rekordjahr, auf das wir, sicher zu Recht, stolz sind. Dies sollte aber auf keinen Fall dazu führen, die gegenwärtigen Marktentwicklungen zu negieren. 2009 wird auch dem Eventmarkt der kalte Wind ins Gesicht blasen und wir sind gut damit beraten, uns auf unsere Kostenstrukturen und unser Basisgeschäft zu konzentrieren. Mit unserer schlanken und flexiblen Organisation sehen wir uns aber auch in schwierigeren Zeiten gut gerüstet.“, so der Vorstandsvorsitzende Blasius.
Ende der Ad-hoc-Mitteilung 31.03.2009